Betriebliches Gesundheitsmanagement - Betriebliche Gesundheitsförderung

Risiko Gesundheit - Betriebliche Gesundheitsförderung

Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Aufgrund der demografischen Entwicklung müssen sich die Unternehmen auf einen immer härter werdenden Kampf um qualifizierte Arbeitnehmer einstellen. Die Belegschaften werden immer älter und die Krankheitskosten werden steigen. Psychische und chronische Erkrankungen nehmen zu.

Der steigende Ziel- und Ergebnisdruck in Unternehmen verleitet Beschäftigte dazu, mehr zu arbeiten, als ihnen gut tut. Damit wächst bei vielen Menschen das Risiko der Gesundheitsgefährdung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Projekts Gesundheitsmonitor von Bertelsmann Stiftung und BARMER GEK.
Auszug aus der Studie Gesundheitsmonitor Selbstgefährdendes Verhalten 01/2015:

Es geht darum, Leistungsgrenzen - eigene und fremde - wahrzunehmen, anzunehmen, zu kommunizieren und durchzusetzen. Das bedeutet auch, sich abzugrenzen. Dazu bedarf es einer Kultur der Achtsamkeit nicht nur seitens der Führung, sondern auch der Teammitglieder untereinander sowie nicht zuletzt der Beschäftigten im Umgang mit sich selbst.

Dies lässt sich nur erreichen, wenn Beschäftigte, Führungskräfte und Management ein gemeinsames Bewusstsein der "Grenzen-Problematik" entwickeln und gemeinsam an einer gesundheitsförderlichen Leistungskultur arbeiten. Hierzu sollten Maßnahmen auf der individuellen Ebene (z. B. in Form von Verhaltenstrainings, Kaluza 2011), auf der interpersonalen Ebene (z. B. Teamentwicklung, Führungskräfteschulung) und auf der organisationalen Ebene (z. B. Regelungen zum E-Mail-Verkehr, zu Überstunden) integriert durchgeführt werden.

Mit einem effizienten betrieblichen Gesundheitsmanagement lassen sich Unfälle vermeiden, Kosten für Behandlungen senken und die Arbeitsfähigkeit fördern.

Betriebliches Engagement für mehr Gesundheit senkt den Krankenstand und die Fluktuation. Damit steigt die Mitarbeiterzufriedenheit und führt im Ergebnis zu mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement wird steuerlich gefördert.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung hat zwei Handlungsschwerpunkte:

Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagement:

Die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union stellt fest:

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Dies kann durch eine Verknüpfung folgender Ansätze erreicht werden:

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